Dass Augen und Lächeln viel über den Gemütszustand aussagen, ist allgemein bekannt. Aber wie steht’s mit Ihrem Unterkiefer? Haben Sie darauf schon mal geachtet?Normalerweise hängt der Unterkiefer herunter, wenn nicht bestimmte Muskeln ihn bewusst nach oben ziehen. Allerdings begegnen Ihnen im Büro, auf der Straße, in der Disko, wo auch immer, sicher wenig Menschen, denen sozusagen der Mund offen steht. Das sieht für unsere Begriffe einfach „doof“ aus. Und wer will schon „doof“ aussehen? Es ist allerdings unglaublich, wie solch kleine Muskelbewegungen einen Gesichtsausdruck verändern. Gehen Sie mal zum Spiegel und schneiden Sie sich ein paar Grimassen. Wahrscheinlich wird’s nicht lange dauern, bis sich ein kleines Lächeln auf ihre Lippen stiehlt. Oder auf das Ihrer Kollegen, wenn die Sie zufällig dabei beobachten. Wenn Sie hingegen bei jemanden beobachten, dass er oder sie „die Zähne zusammenbeißt“, dann ist das ein deutliches Signal für Stress. Man sieht förmlich, wie die Kiefermuskeln aufeinander gepresst werden und die Backenmuskeln mahlen, und hört fast die Zähne knirschen. Sehr oft geschieht dieses Zähneknirschen und Zubeißen auch nachts im Schlaf. Dadurch entsteht ein ungeheurer Druck auf Zähne, Kiefer und Nackenmuskulatur, der zu schweren Verspannungen führen kann. Man wacht morgens auf und fühlt sich völlig gerädert. Abhilfe in diesem Fall kann übrigens eine vom Zahnarzt angefertigte Unterkieferschiene schaffen, die nachts getragen wird und dafür sorgt, dass der Unterkiefer locker bleibt. Wenn Ihnen tagsüber ein solcher Zähneknirscher begegnet, sollten Sie versuchen, ihn lockerer zu machen. Bringen Sie Ihn oder Sie zum Lachen - dadurch wird der Dauerdruck auf diesen Menschen unterbrochen, und die Chance besteht, dass sich die ganze Person entspannt. Die Mühe lohnt sich auch für Sie, denn mit einem entspannten Menschen machen Gespräche mehr Spaß.
Fotos © pexels
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