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Mit den Freizeitclubs unterwegs
Führung: Was ist der Luxus der Zukunft?

Führung: Was ist der Luxus der Zukunft?

Wie verändert Corona die Vorstellung von Luxus?

Die Ansprüche ändern sich. Zum Beispiel war – vor nicht mal allzu langer Zeit – ein Stück Butter oder eine Scheibe Brot Luxus. Was ist es heute? Wie haben sich die Vorstellungen von Luxus entwickelt? Und wie werden sie sich in Zeiten von Corona entwickeln? Wir vom Freizeitclub Leipzig besuchten eine interessante Führung, die viel Gesprächsstoff lieferte und nachdenklich machte

... im zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig.

Was ist der Luxus der Zukunft – aktuelle Frage durch Corona
Es war eine spannende und interessante Frage, aber auch eine interessant gemachte Ausstellung. Früher in den Nachkriegsjahren, war z.B. Butter Luxus. Ist das heute eher die Rolex, die Yacht oder der Luxuswagen? Wir waren gespannt und erlebten gemeinsam mehr. Die Führung brachte vielen interessanten Gesprächsstoff über das, was wir heute gesehen und gehört hatten. Beim Einkehrschwung ließen wir das Erlebte wieder gemeinsam ausklingen.

Die Ausstellung war lange vor Corona eröffnet. Doch durch Corona wird die Frage nach dem Luxus der Zukunft aktueller denn je. Denn diese Ausnahmesituation, die jedem von uns Beschränkungen auferlegt und Verzicht abverlangt, stellt die Normalität auf den Kopf und erfordert Umdenken in allen Bereichen, ob Job & Familie, Freizeit & Lebensfreude.

Große Reisebüros mit Millionenbeträgen saniert – kleine Reiseunternehmen vergessen
Für mich spielt das alles eine große Rolle, denn Job & Freizeit gehören für mich zusammen, da ich ja auch das Reisebüro Biankas.Reisen führe.

Demo in Berlin

Plötzlich standen wir alle in der Reisebranche vor der größten Krise, die wir je erlebt haben, und fühlten uns von der Politik allein gelassen. Sogenannte „systemrelevante“ Firmen und Branchen wurden mit Millionenbeträgen saniert. Während Tausende kleiner Reiseunternehmen, die ihre Kunden mit viel Engagement beraten und mit viel Zeit versuchen, Urlaub auf ihre persönlichen Bedürfnisse zuzuschneiden statt Urlaub von der Stange zu bieten. Doch genau das wäre vor allem in Corona-Zeiten mit all den Beschränkungen sehr wichtig gewesen für die Bevölkerung. Denn reihenweise wurden Konzerte, Theater, Stadtfeste abgesagt. So gab es für uns alle wenig Gelegenheit, Positives zu erleben, neue Energie zu tanken und die Krise besser zu überstehen.

Wie viele andere kleinere Unternehmer verfolgten auch wir täglich die neuesten Corona-Bestimmungen, die sich oft änderten, oft unübersichtlich und widersprüchlich waren, und für jedes Bundesland anders galten. Flugzeuge durften längst schon vollbesetzt werden, während für Busse völlig unpraktikable und unwirtschaftliche Abstandsregelungen galten, so dass man in einem 50er Bus höchstens 10 Personen hätte mitnehmen dürfen.

Es war eine nervenaufreibende Zeit. Was konnten wir tun? Wie auf uns aufmerksam machen? Reisebüros und Busunternehmen schlossen sich zusammen. Es ging nicht nur darum, selbst zu überleben. Wir sind fest überzeugt, dass es wichtig ist für die Bevölkerung, Positives zu erleben, neue Energie zu tanken und die Krise besser zu überstehen – in einer Zeit, in der alles Gewohnte abgesagt ist, Konzerte, Theater, Stadtfeste und die sozialen Kontakte erheblich eingeschränkt wurden.

Rettet den Tourismus – mein Koffer und Liegestuhl landeten im Museum
Wir organisierten Demos. Tausende von Bussen rollten in allen deutschen Großstädten. Zuletzt organisiert am 17.06.2020 in Berlin.
Über 1000 Busse, 1000 Reisebüros und Eventagenturen, Hoteliers, kleine mittelständische Veranstalter - machten erneut auf sich aufmerksam. Wieder war die Politik eingeladen. Doch schafften wir es, so kurz vor der Sommerpause - so auf uns aufmerksam zu machen, das wir wirklich gehört wurden?
Eine Zusammenfassung meiner Kollegin findest du hier .

In keiner Branche arbeitet man umsonst, nur in der Reisebranche. Selbst habe ich erarbeitete 12.000 € verloren, die ich nicht ersetzt bekomme. Ja wir haben es geschafft und im Konjunkturpaket wurde ein Punkt 13 aufgesetzt, in dem die Reisebranche dies angeben kann um weitere Hilfen vom Staat zu bekommen. Mir selbst nützt dieser Punkt nichts, mein erarbeitetes Geld ist trotzdem weg, ABER: ich kämpfe trotzdem weiter mit meinen Kollegen. Denn Anstand, Werte und Ehrlichkeit sind für mich das wichtigste.


- Schuldenfrei
- Steuern gezahlt
- Vergessen R.I.P.

Aber ich brauchte meinen Koffer und Liegestuhl ja noch für die weiteren folgenden Demo s in Leipzig und Berlin und konnte diese somit dem Museum leider nicht als Leihgabe zur Verfügung stellen.

Bildergalerie: Purer Luxus
Meine Koffer
Ausstellung


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